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Phase C – Medizinische Rehabilitation

Wiederherstellen, befähigen, ausgleichen ...

©istockphoto.com/technotr

Nach einem Unfall, bei schweren Erkrankungen oder gravierenden seelischen Störungen können medizinische Rehabilitationsleistungen helfen, den Gesundungsprozess positiv zu beeinflussen. Diese können direkt im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt – dann Anschlussheilbehandlung genannt – durchgeführt werden oder auch später.

Leistungen und Umfang

Sie finden ambulant oder stationär in Kliniken oder anderen medizinischen Einrichtungen statt. Dabei umfassen Rehabilitationsmaßnahmen – je nach Krankheitsbild – ganz verschiedene Leistungen und Therapien, häufig aber:

  • Bewegungstherapien zur Steigerung von Leistung und Ausdauer
  • die Versorgung mit Hilfsmitteln und Anwendungsschulungen
  • Tipps zum besseren Umgang mit chronischen Erkrankungen, Krankheits- oder Unfallfolgen
  • die Beratung von Angehörigen
  • die Vorbereitung der Nachsorge (der Zeit nach der Rehabilitationsmaßnahme) 

 

Ziele

Grundsätzlich geht es bei der Medizinischen Rehabilitation immer darum, Fähigkeiten, die durch Unfall oder Krankheit verloren gegangen sind, wieder zu erlernen oder diese zu ersetzen, in dem bestehende Fähigkeiten gestärkt oder neu erlernt werden. Ziel ist es:

  • eine drohende Behinderung zu vermeiden, eine bestehende Behinderung zu beseitigen, zu verbessern oder einer Verschlechterung vorzubeugen
  • chronische Erkrankungen zu vermeiden, zu mindern, zu beseitigen, auszugleichen oder eine Verschlimmerung zu bekämpfen
  • Pflegebedürftigkeit und/oder Berufsunfähigkeit zu verringern oder zu vermeiden

 

Medizinische Rehabilitation für Kinder

©istockphoto.com/ bravobravo

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Deshalb unterscheiden sich Rehabilitationsmaßnahmen für die Kleinen auch von jenen für Erwachsene. Rehabilitationsmaßnahmen für Kinder werden nur stationär angeboten.

Da die jungen Patienten häufig länger brauchen, um sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen, dauern diese meist mindestes vier Wochen. Die Kids sind während der Behandlung häufig in eine beständige Gruppe von Gleichaltrigen eingebunden.

Neben dem medizinischen Personal werden die Kinder auch von pädagogisch ausgebildeten Fachkräften betreut. Einige Einrichtungen nehmen außerdem ein Elternteil mit auf: als medizinisch notwenige Begleitperson oder um diese zu einem "Ko-Therapeuten" auszubilden. (CS)

 

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Beratungsstellen und weiterführende Informationen

Der RehaScout bietet Ihnen viele Informationen zum Thema Medizinische Rehabilitation an. Trotzdem wird bestimmt die eine oder andere Frage offen bleiben, die sich aus Ihrer ganz individuellen Situation ergibt. Verschiedene Beratungsstellen – vom Sozialdienst der Kliniken bis hin zu trägerübergreifenden "Servicestellen für Rehabilitation" – halten weiterführende Informationen für Sie bereit.

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Fachbegriffe – kurz erklärt

Was versteht man genau unter "Rehabilitation"? Was bedeutet in diesem Zusammenhang "Medizinische Rehabilitation"? Gibt es einen Unterschied zwischen einer "Anschlussheilbehandlung" und einer "Anschlussrehabilitation"? "Ambulant oder doch teilstationär?" Was sind "Kostenträger" und "Leistungsträger", und für was und wen sind sie zuständig? SGB? Was verbirgt sich hinter dieser Abkürzung?

Ein Blick ins kleine RehaScout-Lexikon rund um die Medizinische Rehabilitation lohnt sich.

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