Plötzlich krank
Auslandsreise-Krankenversicherungen decken in der Regel die reine Notfall-Heilbehandlung ab. Das umfasst Erkrankungen oder Beschwerden, mit denen bei Beginn der Reise nicht zu rechnen war - z. B. Grippe, Durchfall oder Unfall.
Bei Menschen mit chronischen Erkrankungen gibt es Einschränkungen bei der Versicherungsbereitschaft.
Doch nicht jeder Versicherer schließt Vorerkrankungen generell aus.
Empfehlenswert für Menschen mit einer bestehenden Erkrankung ist ein Attest des Arztes/Neurologen vor Reiseantritt, welches ausschließt, dass mit einer Verschlechterung zu rechnen ist. Was sich bei einer Erkrankungen wie z. B. Multiple Sklerose nicht voraussehen lässt. Eine Kostenübernahme bezieht sich lediglich auf die Notfallheilbehandlung von Beschwerden, die nicht einhergehen mit der Vorerkrankung.
TIPP: Der Versicherte sollte sich vom Arzt bestätigen lassen, dass die Krankheit stabil eingestellt ist und nach dem bisherigen Krankheitsverlauf eine neuerliche akute Verschlechterung während des Reisezeitraums unwahrscheinlich ist sowie die klimatischen Verhältnisse und die sonstigen Belastungen der Reise kein Risiko im Hinblick auf das bestehende Leiden bedeuten.
In puncto Reiserücktritt- bzw. Reiseabbruchversicherung ist es ähnlich. Versichert werden nur unerwartete Ereignisse. Die Verschlechterung einer bestehenden Erkrankung, wenn auch plötzlich, ist kein versicherbarer Grund für den Rücktritt oder Abbruch einer Reise. (CPS)
Wir haben bei Krankenkassen angefragt und recherchiert. Hier geht es zum Ergebnis...

