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Hundertwasser-Baukunst in Niederbayern

Der Kuchlbauer-Turm

Bilder RG RehaScout

Die Weißbierbrauerei zum Kuchlbauer in Abensberg / Niederbayern hat sich etwas Besonderes gegönnt: Einen Turm nach den Plänen des 2000 verstorbenen österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Mit barrierefreiem Zugang, Lift, Treppen mit Handläufen und Behinderten-WC.

Von der Idee bis zur Eröffnung

1998 wandte sich Geschäftsführer Leonhard Salleck an Friedensreich Hundertwasser mit der Bitte, einen Turm für seine über 700 Jahre alte Brauerei zu entwerfen. Hundertwasser schickte schließlich nach langem Bitten - sechs Wochen vor seinem Tod - die Entwurfsskizzen. Zehn Jahre Planungs- und Bauzeit vergingen, bis schließlich am 23. April dieses Jahres der Kuchlbauer-Turm der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte.

Abensberg

Das ca. 13.000 Einwohner zählende Abensberg im Landkreis Kelheim ist als Spargel- und Hopfenstadt bekannt.  Die sanierte mittelalterliche Innenstadt mit ihren prächtigen Bürgerhäusern, der gotischen Pfarrkirche St. Barbara, dem Karmelitenkloster und dem Wahrzeichen der Stadt - dem Maderturm - ist überaus sehenswert. Und durchstreift man das Städtchen, nimmt man in den Häuserfluchten oder Schaufenstern hier und da eine goldene Kuppel wahr. Überall rückt der Hundertwasserturm ins Blickfeld. Und wie eine Fatamorgana erhebt er sich auf dem Gelände der Weißbierbrauerei Kuchlbauer.

 

Typisch Hundertwasser

Organische Formen, gewellte Böden, goldene Kuppel, verspielte Erker und farbenfrohe Keramikmosaiken sind Ausdruck der Bauphilosophie Hundertwassers. Er erklärte die gerade Linie für "gottlos" und propagierte ein menschenfreundliches und an den Formen der Natur orientiertes Bauen.

Rund ums Bier

Die Besteigung des Kuchlbauer-Turm wird im Rahmen einer Führung durch die Brauerei angeboten. Oben in 30 Metern Höhe blickt man hinein in "das Ursprungsland des Bieres". Von der ältesten Klosterbrauerei der Welt in Weltenburg bis zum größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt, der Hallertau. Der Blick reicht bis Ingolstadt, wo 1516 das bayerische Reinheitsgebot erlassen wurde. Im Keller des Kuchlbauer-Turms ist die weltweit größte Weißbiergläser-Sammlung einer Brauerei zu sehen.

 

Für Rollstuhlfahrer geeignet

Die Gewölbe und Räume der Brauerei sind nicht rollstuhlgerecht. Den Kuchlbauer-Turm können Rollstuhlfahrer aber trotzdem besichtigen. Denn es gibt einen Fahrstuhl zur Aussichtsplattform mit barrierefreiem Zugang. Auch im Gehen Eingeschränkte sollten den Lift benutzen, weil das wunderschöne Treppenhaus uneben ist, nach Hundertwasser-Manier halt. Sie kommen so vielleicht nicht in den vollen Genuss der Hundertwasser-Kunst, dennoch lohnt sich der Besuch, zu bestaunen gibt es überall viel. Vor allem für diejenigen, die sich an der Baukunst von Friedensreich Hundertwasser erfreuen können, die Spaß am Ungewöhnlichen und Mut haben, sich auf etwas Verrücktes einzulassen. (RG)

 

Weitere Informationen

Besucherinfos wie Eintrittspreise, Führungen, Anreise

Das Bauprojekt Kuchlbauer-Turm

Homepage Friedensreich Hundertwasser

Hundertwasser-Ausstellung in Stralsund

 

gezielt findenGezielt finden!

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Kontaktdaten

Brauerei zum Kuchlbauer

Römerstraße 5-9
93326 Abensberg

Tel.: 0 94 43 - 91 01-18
Fax: 0 94 43 - 75 53

Internet

Unebenes Gelände das Treppenhaus

Kunterbunt bis unter's Dach

Blick auf das Brauereigelände

Schief und schön

Stilecht auch die Toiletten



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