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Fachbegriffe – kurz erklärt

Was versteht man genau unter "Rehabilitation"? Was bedeutet in diesem Zusammenhang "Medizinische Rehabilitation"? Gibt es einen Unterschied zwischen einer "Anschlussheilbehandlung" und einer "Anschlussrehabilitation"? "Ambulant oder doch teilstationär?" Was sind "Kostenträger" und "Leistungsträger", und für was und wen sind sie zuständig? SGB? Was verbirgt sich hinter dieser Abkürzung?

Ein Blick ins kleine RehaScout-Lexikon rund um die Medizinische Rehabilitation lohnt sich.

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Rehabilitationssport und Funktionstraining
©istockphoto.com/Michael Svoboda

Für mehr Selbstständigkeit

 

Reha-Sport und Funktionstraining – was ist das und für wen?

Rehabilitationssport und Funktionstraining sind wie die Reha-Nachsorge ergänzende Leistungen der Medizinischen Rehabilitation und richten sich an Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit und an jene, die davon bedroht sind.

Ziel der angeleiteten sportlichen Betätigung ist es, Ihre Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit zu steigern – durch Übungen, die der Koordination, der Ausdauer und Muskelstärkung dienen. Neben der körperlichen Stärkung wirkt sich die Teilnahme am Reha-Sport oder Funktionstraining häufig auch positiv auf die Psyche aus und schafft Kontakte zu Menschen in ähnlichen Lebenssituationen.

 

Reha-Sport und Funktionstraining finden in Gruppen und unter Fachaufsicht statt. Dauer und Anzahl der Trainingsstunden sind individuell sehr verschieden - abhängig von der Erkrankung, dem individuellen Rehabilitationsziel, aber auch vom Leistungsträger, der die Kosten übernimmt.

 

Die geeignete Sportgruppe finden

Reha-Sport wird beispielsweise von Krankenkassen, Vereinen der Behindertensportverbände, Vereinen für Gesundheitssport und Rehabilitation, aber auch von Fitnessstudios angeboten. Adressen von Reha-Sportgruppen erhalten Sie bei den Krankenkassen oder beim Deutschen Behindertensportverband. Tipps können in der Regel ebenfalls die verordnenden Ärzte geben.

Zu den "klassischen" Reha-Sportarten gehören Gymnastik, Schwimmen und Leichtathletik. Darüber hinaus werden noch viele andere Sportarten als Reha-Sport angeboten.

 

Antragstellung und Kostenträger

Reha-Sport und Funktionstraining können als Nachsorge-Behandlung im Anschluss an eine medizinische Rehabilitation vom behandelnden Arzt in der Rehabilitationsklinik verordnet werden. Dann übernimmt in der Regel der Leistungsträger, der bereits die Rehabilitation bezahlt hat, auch die Kosten für den Reha-Sport.

Ist dem Reha-Sport keine Medizinische Rehabilitation vorausgegangen, ist häufig die Krankenkasse der zuständige Leistungsträger. Auch dann müssen Reha-Sport oder Funktionstraining von einem Arzt verordnet und ein Antrag gestellt werden. Die Verordnung sollte enthalten 

  • die Diagnose
  • eine Begründung, warum Reha-Sport oder Funktionstraining nötig ist
  • die Ziele der Maßnahme
  • eine Empfehlung zu Dauer, Anzahl der Sporteinheiten und zur geeigneten Sportart 

Antragsunterlagen erhalten Sie bei den zuständigen Leistungsträgern und bei Ärzten. (CS)

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