Der Karikaturist Phil Hubbe

Vom Leben inspiriert

Der Karikaturist und Zeichner Phil Hubbe ist längst zu einem festen Bestandteil der deutschen Cartoon-Szene geworden. Nicht nur seine Cartoons über Menschen mit Behinderung erfreuen sich großer Beliebtheit.

Auch in anderen Medien haben die drolligen Knollennasen des Magdeburgers sich einen festen Platz erobert. Sowohl die Leser der Zeitschriften "Spiegel" und "Kicker" konnten schon über die Zeichnungen von Phil Hubbe lachen. Und auch beim Onlineauftritt des ZDF hat der Karikaturist seit einiger Zeit eine eigene Rubrik, in der er das sportliche Zeitgeschehen karikiert, allerdings ohne Text – den können die User selbst kreieren.

Insbesondere bei seinen Witzen über Menschen mit Behinderung kommt immer mal wieder die bange Frage auf, ob man das darf. "Satire darf alles!", versichert Phil Hubbe. Lediglich einige wenige unbedarfte Zeitgenossen haben sich bisher über Hubbes Humor beschwert – die meisten davon waren nicht behindert.

Übrigens lacht Phil Hubbe mit seinen Cartoons auch über sich selbst. Die 1988 bei ihm diagnostizierte Multiple Sklerose hat ihn zwar hier und da körperlich eingeschränkt, glücklicherweise aber noch nicht in der Hand, mit der er zeichnet. Seine eigenen Erfahrungen und ein wachsamer Blick sind Inspiration genug für seine Motive. Dank der regelmäßigen Behandlung mit Medikamenten hat der Karikaturist sein Leben ganz gut im Griff.

Inzwischen hat Phil Hubbe eine Reihe von Kalendern gestaltet und drei Bücher herausgebracht. Nach "Der Stuhl des Maintou" und "Der letzte Mohikaner" erschien im Sommer 2009 "Das Leben des Rainer" im Lappan Verlag.

Mehr über Phil Hubbe und seine Bücher erfahren Sie auf seiner Internetseite

 

Aus seinen Bücher



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