Deutsche interdisziplinäre Gesellschaft für außerklinische Beatmung
Ausführliche Informationen zur Heimbeatmung können Sie auch auf der Webseite der Deutschen interdisziplinären Gesellschaft für außerklinische Beatmung, vormals Arbeitsgemeinschaft Heimbeatmung und Respiratorentwöhnung e.V. nachlesen. Der Verein widmet sich der Forschung, Schulung und Beratung zur Heimbeatmung. Hier finden Sie Adressen von Selbsthilfegruppen sowie Links zu Forschung und Behandlungsmethoden.
Invasive und nicht invasive Beatmung

- © istockphoto.com/Matthias Haas
Die Atmung stellt eine lebenswichtige Funktion unseres Körpers dar. Betroffenen, deren Eigenatmung durch zeitweise oder bleibende Störungen von Nervensystem oder Atemmuskulatur stark eingeschränkt ist, sind auf eine Beatmung durch entsprechende Beatmungsgeräte angewiesen. Wenn eine medizinische, physische und psychische Stabilität des Betroffenen gegeben ist, stellt die Heimbeatmung eine geeignete Alternative zur Intensivbehandlung im Krankenhaus dar. Denn sie steigert nicht nur die Lebensqualität des Betroffenen und seiner Angehörigen, sondern verringert auch das Risiko nosokomialer Infektionen. Somit können sich vorhandene Ressourcen bestmöglich entfalten und häufig eine Verbesserung des Allgemeinzustands herbeiführen.
Es wird zwischen invasiver und nicht-invasiver Beatmung unterschieden. Wie sich die beiden Beatmungsmethoden unterscheiden und wie sie in der Homecare umsetzbar sind, erfahren Sie auf den folgenden Seiten. (AW)
Tracheostomie als invasive Methode
Bei einigen neurologischen Krankheiten leiden die Betroffenen unter Störungen der Atemmuskelfunktion. Liegt keine ausreichende Spontanatmung vor ist meist eine invasive Beatmung nötig.
Nicht invasive Methoden
Einige chronische Erkrankungen haben eine Erschöpfung der Atemmuskulatur zur Folge, was oft eine unterstützende Beatmung unausweichlich macht. Bei ausreichender Spontanatmung kommen Atemmasken zum Einsatz.


