Sport und Behinderung

Neues Wissenschaftsmagazin erschienen

F/I/T-Magazin

Dopinganalytik im Behindertensport - Lebensqualität bei Querschnittlähmung -Behindert sein oder behindert werden?

Das aktuelle Wissenschaftsmagazin der Deutschen Sporthochschule Köln dreht sich rund um das Thema Sport und Behinderung. In sechs spannenden Beiträgen liefern die Autorinnen und Autoren einen Einblick in die vielfältigen Forschungsaktivitäten der Hochschule im Bereich des Behindertensports. Mit der neuen Ausgabe des F/I/T-Magazins (Forschung/Innovation/Technologie) präsentiert sich auch das neue, anspruchsvoll überarbeitete Layout.

Behindert sein oder behindert werden?

Im ersten Beitrag "Zu den Wurzeln, zum Verständnis und zur Organisation" geben Dr. Thomas Abel und Dr. Volker Anneken einen Überblick zum Behindertensport. "Behindert sein oder behindert werden?", fragen die Mitarbeiter aus dem Institut für Kommunikations- und Medienforschung. Sie stellen ihre kommunikationswissenschaftliche Analyse zur Bedeutung, Wahrnehmung und Wirkung von Sportlern mit Behinderung im massenmedialen Kontext vor.

Um die Lebensqualität bei Querschnittlähmung und wie Sport und Bewegung diese positiv beeinflussen kann, geht es im Beitrag von Tanja Scheuer und Dr. Volker Anneken.

Spitzensport

Der Fall Oscar Pistorius sorgte vor den Olympischen Spielen in Peking für viele Schlagzeilen. Der beidseitig unterschenkelamputierte Sprinter strebte an, sich bei den Spielen in Peking mit Athleten ohne Behinderung zu messen. Daraufhin beauftragte die IAAF das Institut für Biomechanik und Orthopädie, seine Sprintmechanik zu analysieren, da ein Vorteil nach Regel 144.2 ausgeschlossen werden musste. Das Ergebnis steht im Beitrag von Dr. Wolfgang Potthast und Prof. Gert-Peter Brüggemann.

Dopinganalytik im Behindertensport

Der fünfte Beitrag hat die Dopinganalytik im Behindertensport zum Thema. Prof. Mario Thevis beschreibt die Entwicklung bei den Paralympischen Spielen 1984 bis 2008 und auf nationaler Ebene 1992 bis 2008.

Kinematik im Handcycling

Der letzte Beitrag widmet sich der Kinematik im Handcycling, eine der populärsten Sportarten im Behindertensport, und dokumentiert die Entwicklung einer sportartspezifischen Methode. Außerdem steht Weltmeister und Paralympics-Sieger Wojtek Czyz im F/I/T-Interview Rede und Antwort.