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Therapeutisches Reiten

Das therapeutische Reiten ist eine ganzheitliche Übungsbehandlung mit dem Pferd. Es wird in Ergänzung zu den herkömmlichen bewegungstherapeutischen, physiotherapeutischen oder auch heilpädagogischen Behandlungsmethoden eingesetzt.

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Physiotherapie - Basisinformationen
© istockphoto.com/Tomaz Levstek

Bewegungstherapeutische und physikalische Anwendungen

Bei Physiotherapie denken viele Menschen zunächst an die Krankengymnastik, vielleicht noch an Massagen oder Fango. Das ist durchaus richtig, doch die Physiotherapie umfasst darüber hinaus eine große Bandbreite weiterer Therapieformen. Entsprechend vielfältig sind auch ihre Anwendungsgebiete.

 

Anwendungsgebiete

Wichtige Ziele der Physiotherapie sind die Schmerzbehandlung und die Beseitigung von Funktionsdefiziten des Bewegungsapparates: Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer, Koordination und Durchblutung sollen verbessert oder erhalten werden. Aber auch Herz-, Gefäß-, Stoffwechsel-, Atemwegs- oder Nervenerkrankungen werden durch die Physiotherapie günstig beeinflusst. Laut ZVK (Deutscher Verband für Physiotherapie – Zentralverband der Physiotherapeuten / Krankengymnasten e.V.) stützt sich die Physiotherapie dabei auf bewegungstherapeutische Anwendungen sowie auf verschiedene physikalische Therapien.

 

Bewegungstherapien

Bewegungstherapie meint, dass hier durch aktive oder passive Bewegung Erkrankungen vorgebeugt wird, diese gemildert oder geheilt werden können. Zu den bewegungstherapeutischen Anwendungen der Physiotherapie zählen unter anderem die Krankengymnastik (auch nach Bobath oder Vojta sowie die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)), die gerätegestützte Krankengymnastik, die Beckenbodengymnastik, die manuelle Therapie, die Chirogymnastik sowie Übungsbehandlungen.

 

Physikalische Therapien

Unter der physikalischen Therapie sind Anwendungen zusammengefasst, bei welchen mit mechanischen, thermischen oder elektrischen Reizen gearbeitet wird. Zu ihnen gehören:

  • Massagetherapien: die Klassische Massagetherapie, Bindegewebsmassagen, Segmentmassagen, Periostmassagen, Colonmassagen, Unterwasserdruckstrahlmassagen, manuelle Lymphdrainage, Traktionsbehandlungen etc.
  • Elektrotherapien und -stimulation
  • Thermotherapien: Wärmetherapien in Form von Heißluft, heißer Rolle, Ultraschall, Warmpackungen (Fango, Paraffin), Voll- und Teilbäder etc. Kältetherapien in Form von Kaltpackungen, Kaltgas oder Kaltluft.

 

Prävention, Therapie, Rehabilitation, Kostenübernahme

Die Physiotherapie ist nicht nur ein Mittel, um wiederherzustellen bzw. zu heilen. Sie ist im Besonderen dafür geeignet, Erkrankungen vorzubeugen. Die Kosten für die genannten physiotherapeutischen Behandlungen können vielfach von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden – vorausgesetzt sie wurden zuvor von einem Haus- oder Facharzt verordnet. (CS)

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ZVK – Verband für Physiotherapeuten und Krankengymnasten

Der ZVK (Deutscher Verband für Physiotherapie – Zentralverband der Physiotherapeuten / Krankengymnasten e.V.) ist die berufsständische Interessenvertretung für mehr als 30.000 Physiotherapeuten in ganz Deutschland. Auf seiner Webseite hält der Verband aber auch Wissenswertes rund um die Physiotherapie für Betroffene bereit. Unter dem Menüpunkt "Patienten-Informationen" erfahren Sie beispielsweise mehr zu Krankheitsbildern, bei welchen Physiotherapie unterstützend wirken kann: Bandscheibenvorfall, Schlaganfall, Inkontinenz und andere.

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